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Selbstvertrauen

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Dweck, Carol (2007). Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt. Frankfurt am Main, Campus Verlag.

Die Professorin für Psychologie an der Standford University beweist in diesem Buch, dass für die Entwicklung eines Menschen nicht das Talent, sondern das eigene Selbstbild entscheidend ist. Sie unterscheidet zwischen einem statischen und einem dynamischen Selbstbild. Eine statische Denkweise verhindert langfristig Leistung und sorgt für schlechte Lernstrategien. Eine dynamische Haltung hingegen zeigt sich im Hunger nach Herausforderungen, der Bereitschaft auch mal hart zu arbeiten wie auch der Grundhaltung, aus Misserfolgen primär zu lernen. Genau in dem Moment tief in uns selbst Kraft zu finden, wenn wir sie am allernötigsten brauchen, noch einmal zuzulegen, wenn es wirklich nötig wird, darum geht es in diesem Buch. Vortrag der Autorin auf Youtube zum Thema (englisch).  
  
  
  

Neff, Kristin (2012). Selbstmitgefühl. Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden. Pössneck, Kailash.

Dieses Buch ist ein Plädoyer für Selbstmitgefühl und entlarvt die Fallen rund um die permanente Suche nach einem positiven Selbstwertgefühl. Statt unermüdlich nach Selbstoptimierung zu streben und sich zu sehr in Selbstkritik zu verlieren, ist in vielen Momenten die Fähigkeit, sich selbst freundschaftlich und nachsichtig zu behandeln das Entscheidende! Selbstmitgefühl schützt vor Erschöpfung und Selbstüberforderungen, stärkt die Gesundheit, fördert unsere Beziehungen und lässt uns unsere Ziele und Träume optimistischer in die Tat umzusetzen. Die Autorin beschreibt in diesem Buch fundiert und einfühlsam, wie wir – indem wir Selbstmitgefühl praktizieren – in uns einen Ort der emotionalen Geborgenheit finden und dabei innere Ressourcen aktivieren können. Vortrag der Autorin zum Thema in einem TEDx Talk auf Youtube
  
  
  

Potreck-Rose, Friederike (2014). Von der Freude, den Selbstwert zu stärken. Stuttgart, Klett Cotta.

Dieses Buch richtet sich an Studierende, die ihr Licht häufig unter den Scheffel stellen und in bestimmten Situationen besser auf das eigene Können und die inneren Kraftquellen vertrauen möchten. Die renommierte Psychotherapeutin zeigt auf, was getan werden kann, um die inneren Schätze zu entdecken, den inneren Kritiker auf Diät zu halten und ein hilfreiches inneres Team zu entwickeln. Dieses Buch versteht sich als Einladung zu einer aufbauenden persönlichen Entdeckungsreise mit dem Ziel, die inneren Selbstwerte zu stärken, zu achten und zu vermehren. Mehr zum Thema in einem Interview mit der Autorin und in einer ausführlichen Rezension 
  

  
  

Roediger, Eckhard (2014). Wer A sagt muss noch lange nicht B sagen. Lebensfallen und lästige Gewohnheiten hinter sich lassen. München, Kösel.

Wer sich gerne ehrlich und vertieft mit seelischen Mustern und lästigen Gewohnheiten auseinandersetzen möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Eckhard Roediger beschreibt alltagsnah 18 Lebensfallen und drei ungünstige Bewältigungsreaktionen, die letztlich in ihrer Wirkung dysfunktional und anstrengend sind. Mit Ausflügen in die Evolution, Gehirnforschung und Chaostheorie macht der Autor deutlich, warum die menschliche Psyche Verhaltensänderungen erst mal schwierig macht. Der renommierte Psychotherapeut zeigt Wege auf, wie mit Imaginations- und Achtsamkeitsübungen wie auch gezieltem Verhaltenstraining Sackgassen überwunden werden können. Kurz: eine amüsante Reise in unsere seelischen Innenwelten, um sich ein Stückweit neu zu erfinden. Erläuterungen des Autors zu "was ist Achtsamkeit" in einem kurzen Interviewausschnitt auf Youtube    
  
  
  

Stavemann, Harlich ((2011). … und ständig tickt die Selbstwertbombe. Selbstwertprobleme erkennen und lösen. Hemsbach, Beltz.

Der Verhaltenstherapeut Dr. Harlich Stavemann zeigt in diesem handlichen Buch exemplarisch und alltagsnah auf, wie wir durch die ständige Furcht vor Ablehnung oder die ausschliessliche Suche nach Anerkennung über Leistung unseren Selbstwert systematisch untergraben und damit Versagensängste und andere emotionale Probleme produzieren. Er benennt klar, was schädliche Selbstwertkonzepte ausmacht, wie man dies erkennt und langfristig verändern kann. Wer sich mit Hilfe der vorgeschlagenen Übungen ein neues inneres Drehbuch erarbeitet und das Zielverhalten live trainiert, wird sich als Persönlichkeit langfristig facettenreicher und authentischer erleben. Man findet in diesem Buch gute Analysen und Impulse für die Entwicklung eines gesünderen und stärkeren Selbstkonzepts. Eine sehr ausführliche Rezension findet sich auf socialnet.de